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Frank Hesse / Projekte

Was ist so komisch an Kant? (2011)
Holzkonstruktion, Laserkopien, Video. Eine Annäherung an die Theorie der Komik, bei dem der Künstler in einer Art doppelten Bewegung versucht, den toten Punkt der Komiktheorie Kants auszuleuchten: Grundlage der künstlerischen Arbeit ist komiktheoretisches Material, das wiederum in einer komischen Weise interpretiert wird. Aus dem Kantischen Fundament einer Komiktheorie erwächst eine Keatonsche Holzkonstruktion.

Ohne Titel (Lucky Luke)
(2010))
Einguss einer gusseisernen Statuette in einen Betonzylinder; der Einguss schließt die mathematische Mitte der Statuette ein.


Ohne Titel (Heulboje) (2010)
Skulptur; Bleigewichte ziehen einen Auftriebskörper nach unten, so dass er knapp unter der Wasseroberfläche schwebt.

Ohne Titel (Glasarbeit)
(2009)
Zersprungene Glasscheiben wurden wieder zusammengefügt und mittels Tesafilm fixiert. Das Liniengespinst der Sprünge kündet zum einen von der Vergeblichkeit ein ursprüngliches Ganzes wieder herstellen zu können, bietet zum anderen jedoch jeweils eine dem Zufall geschuldete Zeichnung.


Gewisses Künstlerarchiv (2009–)
Installation. Offenes Projekt. Archiventwurf zwischen der unangestrengten Systematik von Borges' »gewisser chinesischer Enzyklopädie« und der ad hoc-aphoristischen Methode von Fischli & Weiss bei »Findet mich das Glück«.

Die Schildkröten der Galerie Tschudi
(2008)
Die Videoinstallation zeigt vor der Kulisse der Glarner Alpen einen Garten mit zeitgenössischen Skulpturen und dort lebenden Schildkröten.
Das Videomaterial wird ungekürzt in knapp zwölf Stunden synchron zur Aufnahmesituation präsentiert.

De Ou Par Marcel Duchamp
(2008)
Um seinen Lieblingsort im Garten seines Geburtshauses zu markieren, ritzte Marcel Duchamp im Alter von 12 Jahren in eine Buche seinen Namen und die Jahreszahl ein: Duchamp Marcel 1901.

Germania
(2008)
Video, 8:30 Minuten. Musikbearbeitung: Uwe Schenk
Die Bilder des Videos sind dem Film "G.I. Blues" entnommen. In der betreffenden Szene fahren Elvis und seine Angebetete mit der Kabinenseilbahn von Rüdesheim am Rhein zu dem oberhalb der Stadt gelegenen Niederwalddenkmal. Die Untertitel wenden sich nach kurzer Zeit von den Gesprächen der Protagonisten ab und erzählen die tragische Geschichte der Einweihungsfeierlichkeiten des Niederwalddenkmals.

QWERTY / My Dear Beneficiary (The Ballad of Mariam Abacha)
(2007)
Licht-Installation.

Sammlung Brandenburg
(2007)
40 Silbergelatineabzüge auf Barytpapier.

Wildkaninchen
(2007)
Die Diainstallation erzählt die Geschichte der Wildkaninchen der St. Petersinsel mit historischem Bildmaterial und den Fotografien, die von Dr. Charles Huber Mitte der 1970er Jahren im Rahmen der letzten wissenschaftlichen Dokumentation der Tiere aufgenommen wurden.

N-Strahlen
(2006)
Audio-Installation zu der Entdeckung der N-Strahlen, einem wissenschaftlichen Irrtum des frühen 20. Jahrhunderts.

Florenz – Von St. Croce zum Kunsthistorischen Institut
(2006)
Video-Aufzeichnung des Weges zwischen der Basilica di Santa Croce und dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, zwischen der leidenschaftlichen Kunstbetrachtung Stendhals und der vermittelnden Aby Warburgs.

Ein Naturabguss zweier Riesenschlangen (2005)
Dia-Installation zu Joseph Pallenberg, einem wissenschaftlich arbeitendem Künstler Anfang des 20. Jahrhunderts.

Kunst des Forschens (seit 2005–2007)
Das Forschungsprojekt untersucht kulturwissenschaftlichen Verfahrensweisen ähnliche Methoden der Kunst als Techniken der Wissensbildung und -strukturierung.

75 slides (2004)
Dia-Installation; 75 Bilder mit unterschiedlichen Ansichten von Bücherregalen werden hintereinander projiziert.

transmedien (2003 –2004)
transmedien war ein dreijähriger Modellversuch (2001-2004) an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Als Teil des Bund-Länder-Fachprogramms "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter" (KuBiM) fungierte er als transdisziplinärer, offener Studienbaustein auf Zeit, der zur Geschichte, Theorie, Vermittlung und praktischer Anwendung von (digitalen) Medien und analogen Bildmitteln in Kunst und Gestaltung forschte.

Adonisgärtchen (2003)
Künstlerisches Forschungsprojekt zum antiken botanischen Phänomen der Adonisgärtchen. Präsentation als Dia-Installation.

Arkadien (2002)
Bilder der Natur in Hirtendichtung und Landschaftsmalerei. Theoretischer Teil meiner Diplomarbeit.